Workshop „Digitale Grabungsdokumentation – objektiv und nachhaltig“

 

Termin: 01./02. Februar 2018 in Dresden

Gastgeber: Landesamt für Archäologie Sachsen 

(Zur Wetterwarte 7, 01109 Dresden OT Klotzsche)

Kontakt: Dr. Reiner Göldner (reiner.goeldner @ lfa.sachsen.de)

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Workshop-Thema

Bei Grabungen freigelegte Befunde können selten im Original erhalten werden. Umso wichtiger ist eine objektive und nachhaltige Dokumentation archäologischer Grabungen, die es ermöglicht, späteren Bearbeitern alle benötigten und auf der Grabung erfassten Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Grabungsdokumentation soll die bei der Grabung vorgefundenen archäologischen Sachverhalte objektiv widerspiegeln. Interessant ist dabei, welche digitalen Methoden sich dafür gut eignen und wo eher schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Außerdem soll die Grabungsdokumentation nachhaltig sein und ihre Informationen auch zukünftig bereitstellen. In der schnelllebigen digitalen Welt ist dies eine besondere Herausforderung, der sich nicht nur Digitalarchive stellen müssen.

Der Workshop widmet sich speziell digitalen Ausprägungen der Grabungsdokumentation. Dies wird unterstellt, auch wenn (nachfolgend) nicht mehr explizit darauf hingewiesen wird.

Folgende inhaltliche Aspekte spielen im Rahmen des vorgesehenen Themas eine Rolle und fanden großes Interesse:

  • Welche Informationen werden digital erfasst?
  • Welche Methoden werden angewandt?
  • Welche Programme/Applikationen werden für die Erfassung benutzt?
  • In welcher Form werden die Daten erfasst (Typen, Strukturen, Standards, Formate, …)?
  • Welche Rolle spielen Laserscans und SFM für die 3D-Erfassung? Welche Methoden, Programme und Datenformate werden dazu benutzt?
  • Wie werden Geodaten erfasst? Mit CAD? Mit GIS? Findet ein Paradigmenwechsel CAD → GIS (Funktionalität, Kosten, …) bei der Geo-Dokumentation statt?
  • Wie werden die Akteure in den neuen Techniken geschult?
  • Wie werden die digitalen Informationen aktuell genutzt?
  • Welche technischen Voraussetzungen für die Nutzung dieser Daten bestehen?
  • Welche Standards werden berücksichtigt? Welche Standards werden angestrebt?
  • Wie werden die so erhobenen Daten in bestehende Informationssysteme integriert?
  • Wie können die erfassten Daten (-formate) ergonomisch und verlustarm in publikationsreife Grafikformate konvertiert werden?
  • Wie nachhaltig sind diese Daten? Wie lange sind sie nutzbar? Worin besteht die Alternative (inhaltlich, funktional)?
  • Wie kann eine langfristige oder dauerhafte Nutzbarkeit bzw. Archivfähigkeit erreicht werden?
  • Welche Rolle spielt FOSS (freie und quelloffene Software) in diesen Zusammenhängen?

Zu diesen Aspekten sollen zuerst einmal praktische Erfahrungen (sowohl positive als auch negative) vorgetragen werden. Anschließend sollen offene Probleme und neue Ideen ausführlich zur Diskussion stehen. Daraus entstehen Perspektiven und es können sich Ansatzpunkte für gemeinsame Projekte ergeben.

Als Teilnehmer kommen vor allem Verantwortliche und Interessierte aus archäologischen Institutionen in Betracht, aber auch aus Forschungseinrichtungen. Der initiale Verteiler umfasst die Mitglieder und Spezialisten der VLA-Kommission Archäologie und Informationssysteme.

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Organisation

  • Der Workshop findet am 01./02. Februar 2018 in Dresden statt, Gastgeber ist das Landesamt für Archäologie Sachsen.
  • Beginn am 01.02. um 11 Uhr / Ende am 02.02. gegen 13 Uhr 
  • Vortragszusagen und Programm im Dezember 2017

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Programm

Übersicht:

Donnerstag, 01. Februar 2018:   Vorträge

  • ab 10:30 Uhr Empfang
  • ab 11 Uhr bis gegen 18 Uhr Vortragsprogramm
  • zwischen 13 und 14 Uhr Mittagessen möglich

Freitag, 02. Februar 2018:   Werkstatt

  • ab 08:30 Uhr Empfang
  • ab 09 Uhr bis gegen 13 Uhr Werkstatt und Podium
  • zwischen 13 und 14 Uhr Mittagessen möglich

Weitere Einzelheiten folgen in Kürze.

 

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