Kommission Archäologie und Informationssysteme - AG FOSS

 

 

Die AG „FOSS“ betreibt und fördert den Erfahrungsaustausch zur Nutzung von „Free and Open Source Software“ (FOSS, freie und quelloffene Software) in der Archäologie:

  • Kompetenzen sammeln und bündeln,
  • Kooperationen unterstützen,
  • ggf. konkrete Vorschläge in die Kommission einbringen,
  • Information an den Verband der Landesarchäologen.

Diese AG entstand auf Anregung der Kommission Archäologie und Informationssysteme (Mitgliederversammlung, März 2016 in Bonn), die Idee fand im Verband der Landesarchäologen in Deutschland (Jahrestagung, April 2016 in Wittenberge) Zustimmung. Die AG traf sich erstmalig im August 2016 in Esslingen. Ansprechpartner sind David Bibby (BW, david.bibby [at] rps.bwl.de ) und Christof Schuppert (RP, christof.schuppert [at] gdke.rlp.de).

Motivation

 


‚FOSS‘ wird übergreifend für die Konzepte „Freie Software“ (Wikipedia: Freie_Software) und „Open Source Software“ (Wikipedia: Open_Source) verwendet. FOSS bietet Nutzern weitgehende Freiheiten in der Verwendung und im Fall von Open Source Software auch beim Modifizieren der Software, da auf restriktive Nutzungsrechte und Nutzungsbedingungen verzichtet wird und Anschaffungs- und Lizenzkosten weitgehend entfallen. Quelloffene  Software kann darüber hinaus auch selbst verbessert und den eigenen Anforderungen angepasst werden.

 

FOSS besitzt ein hohes Potential, fachspezifische archäologische Verfahren auf Computern leistungsfähig zu unterstützen!

 

Als Eckpunkte erfolgreicher FOSS-Projekte gelten:

  • Standardisierung bewirkt Nachhaltigkeit,
  • Modularität erzeugt Flexibilität,
  • Kooperation reduziert die Kosten.

Resümee: Öffentliche Gelder für öffentliche Software verwenden? Eine gute Idee!

 

 

Historie

 

Der FOSS-Archäologie-Workshop (20./21. Januar 2015 in Dresden) widmete sich den Spezifika von freier und quelloffener Software  im Bereich der Archäologie. Mit 34 Teilnehmern konnten die Themenbereiche Technologie, Informationssysteme/ Landesämter, Anwendungen/ Beispiele und Grabungen in 10 Vorträgen ausführlich vorgestellt und diskutiert werden. Dabei wurden vielfältige, mit großer fachlicher Sorgfalt zusammengestellte Informationen dargeboten.

(weitere Informationen: s. rechts unter "Weiterführende Links")

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