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NEWS von den Landesarchäologen

 

Hier finden Sie einige News aus der Landesarchäologie.

Bitte werfen Sie auch einen Blick auf die Homepages der Landesämter und anderer Institutionen.

19.7.2010

Tagung: "Von Jägern, Händlern und Hüttenleuten".

Die Stadtarchäologien von Dortmund, Essen und Duisburg veranstalten anläßlich des Kulturhauptstadtjahres Ruhr2010 zwischen dem 22.9. und 25.9.2010 eine Tagung mit dem Titel "Von Jägern, Händlern und Hüttenleuten".
Sie findet im Wilhelm Lehmbruck-Museum in Duisburg statt und gibt einen Überblick über die archäologischen Forschungen der letzten 25 Jahre im Ruhrgebiet. Ausgewählte Vorträge beleuchten zudem die vielfältigen Beziehungen des Raumes zu den Nachbarlandschaften.

Veranstaltungsflyer >>

Anmeldekarte >>


16.7.2010

39ste Jahrestagung der internationalen Vereinigung "Computer Applications and Quantitative Methods in Archaeology" - Peking, China

Vom 12. bis 16. April 2011 findet die 39ste Jahrestagung der internationalen Vereinigung "Computer Applications and Quantitative Methods in Archaeology" statt. Gastgeber ist in dem Jahr Peking, damit wird die Tagung zum ersten Mal in Asien veranstaltet.
Bis zum 15. September können noch Vorschläge zu Sessions, Round Tables und Workshops unter http://www.conftool.com/caa2011 eingereicht werden.


15.07.2010 -
Zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in Sachsen:

Die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Professor Sabine von Schorlemer, nahm in einer Presserklärung Stellung zur Novellierung des Sächsischen Denkmalschutzgesetztes. Sie räumte dabei dem Denkmalschutz hohe Priorität bei der Bewahrung des kulturellen Erbes ein. Im Bereich der archäologischen Denkmalpflege, die ihrem Ministerium untersteht, sollten die gesetzlichen Regelungen diesem Grundsatz entsprechen.

Zum vollen Wortlaut der Presseerklärung >>


08.07.2010 -
Veranstaltungshinweis:

Internationale Konferenz: „Mitteleuropa im 5. Jahrtausend vor Christus“

Vom 6. bis 8. Oktober 2010 veranstaltet das Historische Seminar, Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die Internationale Tagung „Mitteleuropa im 5. Jahrtausend vor Christus“, welche das Ziel verfolgt, neue Erkenntnisse der Forschung zum 5. Jahrtausend in Mitteleuropa unter Einbeziehung vor allem auch naturwissenschaftlicher Expertise aufzuzeigen.

Tagungsprogramm >> und Anmeldeformular >>

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier >>


07.07.2010 -
Veranstaltungshinweis:

"Marschenratskolloquium 2011":

Die Ostfriesische Landschaft, die Universität Groningen, das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung und der Marschenrat zur Förderung der Forschung im Küstengebiet der Nordsee e.V. laden gemeinsam zum Marschenratskolloquium 2011 ein. Es wird sich mit dem Thema Aktuelle archäologische Forschungen im Küstenraum der südlichen Nordsee: Methoden Strategien Projekte" beschäftigen und in der Zeit vom 10. bis 12. Februar 2011 in Aurich, Ostfriesland stattfinden.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>


05.07.2010 -
Veranstaltungshinweis:

 "Mensch und Moor":

Am 31.08.2010 findet in der Dümmerniederung im Rahmen der Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege eine Veranstaltung zum Thema "Mensch und Moor" statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Das Tagesprogramm sowie nähere Informationen zum Tagungsort finden Sie im angefügten Flyer (PDF-Datei).
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter Angabe von Namen, Titel und Anschrift (ggf. email Adresse) frühzeitg an. Sie erleichtern damit die Organisation der Veranstaltung. Alle weiteren Information zur Überweisung des Tagungsbeitrages erhalten Sie nach der Anmeldung.

Zum Tagesprogramm >>


02.07.2010 -
Veranstaltungshinweis:

Internationale Fachtagung "Aufbruch unter Tage. Stand und Aufgaben der montanarchäologischen Forschung in Sachsen" vom 9. - 11.9. 2010 in Dippoldiswalde, Sachsen. Zahlreiche in der Fachwelt bislang unbekannte archäologische Funde und Befunde aus den um 1185 entstandenen Bergwerken in Dippoldiswalde, führten in den zurückliegenden Monaten zur Entwicklung eines montanarchäologischen Arbeits- und Forschungschwerpunktes beim sächsischen Landesamt für Archäologie. Die bislang gewonnen Erkenntnisse sollen anlässlich der Tagung in den Kontext der europäischen Forschung gestellt werden.

Tagungsprogramm und Anmeldung >>


 

01.07.2010 -
Neuer Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Ab 1. Juli 2010 übernimmt Dr. Claus Wolf die Leitung des Landesamtes für Denkmal-pflege Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart. Er folgt Prof. Dr. Dieter  Planck nach, der das Amt seit 1994 geleitet hat. Der gebürtige Sigmaringer Dr. Wolf war Kantonsarchäologe des Schweizer Kantons Freiburg und leitete das dortige Amt für Archäologie. Besondere             Verdienste hat er sich um eine erfolgreiche grenzüber-schreitende Zusammenarbeit mit deutschen Archäologen am Alpenrand erworben.

Zur Homepage des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart >>
 


18.05.2010 -
Veranstaltungshinweis:

Vom 7. bis 9. Oktober 2010 veranstaltet das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle/ Wittenberg den 3. Mitteldeutsche Archäologentag unter dem Motto »Umweltarchäologie. Naturkatastrophen und Umweltwandel im archäologischen Befund«. Tagungsort ist die Martin-Luther-Universität Halle / Wittenberg. Anmeldungen erfolgen online bis zum 3. September 2010.

Mehr Infos dazu, das Tagungsprogramm sowie
die Möglichkeit zur Onlineanmeldung finden Sie hier.

Zum Tagungsprogramm >>


06.04.2010 -
Veranstaltungshinweis:

Vom 25. bis 29.05.2010 findet in Nürnberg in den Räumlichkeiten des Germanischen Nationalmuseums, des Museums für Kommunikation sowie des CVJM e.V. die 80. Verbandstagung des  West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. statt.

Mehr Infos dazu, das Tagungsprogramm sowie
die Möglichkeit zur Onlineanmeldung finden Sie
unter http://www.wsva.net/tp211.htm.

Zum Tagungsprogramm >>


06.04.2010 -
Ausschreibung Gerhard Bersu Stipendium und Projektförderung

Die in Sachsen beheimatete Stiftung Pro Archaeologia Saxoniae fördert archäologische Projekte in Sachsen, Böhmen und Niederschlesien. Das vierte Bewerbungsverfahren für das Gerhard Bersu Stipendium sowie die Projektförderung für den Förderungszeitraum 2011 bis 2013 ist eröffnet. Die Bewerbungsunterlagen können Sie von der Internetseite der Stiftung herunterladen.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen zur Verfügung:  
Dr. Cornelia Rupp
Stiftungsorganisation
Tel.: 0351 - 8926 680
Mail: info@pro-archaeologia-saxoniae.org                         
www.pro-archaeologia-saxoniae.org 


08.3.2010 -
Zum Tode von Prof. Dr. phil. habil. Joachim Herrmann

Am 25. Februar 2010 verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren Joachim Herrmann.
Nach dem Studium (Geschichte, Archäologie, Ethnographie, Geologie) an der Humboldt-Universität zu Berlin begann seine wissenschaftliche Laufbahn 1956 am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Deutschen Akademie der Wissenschaften unter dem Direktorat von Wilhelm Unverzagt. Mit seiner Dissertation (1958, Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle Groß-Berlins und des Bezirkes Potsdam) und seiner Habilitation (1965, Siedlung, Wirtschaft und gesellschaftliche Verhältnisse der slawischen Stämme zwischen Oder/Neiße und Elbe) profilierte er sich zu einem wissenschaftlich ausgewiesenen Archäologen, dessen Forschungsschwerpunkt das slawische Mittelalter war.   
Im Zuge der Hochschul- und Akademiereform wurde 1969 das Zentralinstitut für Alte Geschichte und Archäologie (ZIAGA) als Leitinstitut für die Altertumswissenschaften in der DDR gegründet und Herrmann zu dessen Direktor ernannt. Unter seiner Leitung wurde eine Reihe wichtiger Forschungsprojekte angeregt und realisiert, die u. a. in Quelleneditionen zu den Funden des 7.-12. Jh. sowie den römischen Funden auf dem Gebiet der DDR, in Lexika, Sammelwerken und Handbüchern wie denen zur Geschichte der Germanen und der Slawen ihren Niederschlag fanden. Trotz seiner Bindung an die marxistisch-leninistische Geschichtsideologie der DDR stand die Wissenschaftlichkeit in seinen Fachpublikationen stets im Vordergrund.
Herrmann war ein hervorragender Wissenschaftsorganisator, der interdisziplinär arbeitete und dessen Blick auf großräumige Zusammenhänge gerichtet war. Unter diesem Aspekt ist seine Großgrabung auf dem Seehandelsplatz Ralswiek auf Rügen einzuordnen, deren  Ergebnisse er nach Ausscheiden aus dem Amt in einer fünfbändigen Publikation vorlegte.
Joachim Herrmann gehörte zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gremien an. Seine grundlegenden eigenen und die von ihm herausgegebenen Veröffentlichungen haben Maßstäbe gesetzt und werden noch lange die Forschung anregen.


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19.07.2010 - © VLA