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Neue Kommunalarchäologie bei der
Schaumburger Landschaft, Niedersachsen
Zum 1. Juli ist in Niedersachsen eine neue
Kommunalarchäologie bei der Schaumburger Landschaft
eingerichtet worden, die für die Landkreise
Schaumburg und Nienburg sowie für die Städte
Nienburg, Stadthagen, Bückeburg und Hameln zuständig
ist.Kontakt:
Dr. Jens Berthold
Schaumburger Landschaft
Kommunalarchäologe
Schloßplatz 5
31675 Bückeburg
Tel. 05722/9566-15
Fax 05722/9566-18
Berthold@SchaumburgerLandschaft.de
www.schaumburgerlandschaft.de
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Was sind die Aufgaben der Archäologie im heutigen Europa?
Wie erkennt und vermittelt man die Bedeutung der Vergangenheit? Wie arbeitet ein Archäologe heute? Wie erkennt er die Hinterlassenschaften antiker Gesellschaften und ihrer Umwelt? Wie gräbt er sie aus und erforscht sie? Wie kann man die Arbeitsweisen vergleichen und austauschen? Welche und wie viele Personen arbeiten in der Archäologie? Was sind ihre Fähigkeiten? Wie erlangen sie ihre Qualifikationen? Wie kann man den Beruf ergreifen? Wie sollte in der Öffentlichkeit über Archäologie berichtet werden? Wie macht man das Fach für unsere und kommende Generationen interessant und unverzichtbar?
Dies sind einige Fragen und Probleme, mit denen sich das ACE-Netzwerk beschäftigt. ACE - Archaeology in Contemporary Europe: Professional Practices and Public Outreach / Europäische Archäologie heute: Das Fach und seine Außenwirkung wird 2007-2012 im Rahmen des Kultur-Programms der Europäischen Gemeinschaft gefördert.
Das ACE-Netzwerk unterstützt aktuelle archäologische Arbeiten in Europa, indem es die kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte des Fachs sowie seine Bedeutung für die breite Öffentlichkeit herausstellt.
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Die Jahrestagung 2009 des Verbandes der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland fand vom 3. bis 6. Mai 2009 in Köln statt. Bei den Neuwahlen des Vorstandes wurden der Vorsitzende (Prof. Dr. Kunow), sein Stellvertreter (Prof. Dr. Schallmayer), Geschäftsführer (Dr. Sommer) und das Vorstandsmitglied für Europaangelegenheiten (PD Dr. Krauße) im Amt bestätigt. Die Position des Vorstandsmitgliedes für Öffentlichkeitsarbeit ging an die neue sächsische Landesarchäologin Dr. Smolnik, nachdem Dr. Haßmann nach sechsjähriger Amtszeit für eine Neuwahl nicht mehr zur Verfügung stand.
Neben Mitgliederversamlung, Arbeitssitzungen und Exkursion fand auch ein ein Wissenschaftliches Kolloquium statt. Der Titel des Kolloquiums am 5.8.09 war Archäologie in Deutschland und Europa. Situation und Strukturen im Staatenvergleich.
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Empfang im Römisch-Germanischen Museum: Sts Günter Kozlowski, VLA-Vors. Prof. Kunow, RGM-Direktor Prof. Hellenkämper (Foto H. Haßmann) |
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Als neuer Präsident des die Boden- und die Baudenkmalpflege vereinenden Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD) wurde am 27.4.2009 Dr. Stefan Winghart berufen. Am 29.4. führte Staatssekretär Dr. Lange vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (im Bild links) den neuen Präsidenten im NLD ein. Der 57-jährige war von 2003 bis April 2009 thüringischer Landeskonservator. Von 1981 bis 2002 leitete er das archäologische Gebietsreferat Oberbayern sowie das Grabungsbüro Ingolstadt und war stellvertretender Abteilungsleiter beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in München.
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(Foto: H. Haßmann) |
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Dr. Regina Smolnik ist Sachsens neue Landesarchäologin. Sie trat die Nachfolge der im September 2006 zurückgetretenen früheren Landesarchäologin Dr. Judith Oexle am 1. Mai 2009 an. Smolnik hatte bereits in den 90er Jahren in der Denkmalinventarisation des sächsischen Landesamtes für Archäologie gearbeitet, bevor Sie die Leitung des Dezernats Museum/Restaurierung beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum übernahm.
In der Zwischenzeit wurde das sächsichse Landesamt für Archäologie kommissarisch von Dr. Thomas Westphalen geleitet.
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"Vorsicht Ausgrabung" ist der Titel einer neuen Publikation, die von der inzwischen durch die Kommission "Archäologie und Bildung" abgelöste Arbeitsgruppe "Archäologie und Schule" des Verbandes der Landesarchäologen (VLA) erarbeitet wurde und vom VLA herausgegeben wird. Gemeinsam mit Felix, der sich für eine Ausgrabung auf seinem Schulweg interessiert, können Kinder und Jugendliche auf unterhaltsame, leicht verständliche und dabei fachlich fundierte Art die Arbeitsweise der Archäologinnen und Archäologen kennenlernen. Das 48 Seiten starke, reich illustrierte Heft kostet 8 €.
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Vom 31. August bis zum 3. September 2009 findet in Detmold die 79. Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. statt. Hier tagen in diesem Jahr die "Deutsche Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit" und die Arbeitsgemeinschaften "Archäologie im Museum", "Spätantike und frühes Mittelalter", sowie "Geschlechterforschung"
>> Voreinladung
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Vom 21. bis 24. Mai 2009 findet die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) in Hamburg statt. Das Thema lautet: Handel - Transport - Verkehr
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Die 18. Jahrestagung des Mittel- und Ostdeutschen Verbandes für Altertumsforschung (MOVA) findet vom 23. bis 27. März 2009 im vorpommerschen Greifswald statt.
In Greifswald tagen auch die Arbeitsgemeinschaften "Neolithikum", "Bronzezeit", "Römische Kaiserzeit im Barbaricum", "Theorie", sowie der Arbeitskreis "Slawisches Mittelalter".
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1. Uelzener Gespräch
Das Archäologische Institut der Universität Hamburg, die Stadt Uelzen und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege veranstalteten am 12. Februar 2009 in Uelzen den Workshop Archäologie und völkisches Gedankengut: Umgang mit dem eigenen Erbe.
Ziel dieses Workshops ist die Beschäftigung mit wirkungsgeschichtlichen Fragestellungen zur regionalen Rezeption archäologischer Inhalte. Ausgangspunkt ist hier die völkisch-nationalistische Ideologisierung der Archäologie seit dem frühen 20. Jahrhundert anhand niedersächsischer Beispiele. Die Wahrnehmung der Ur- und Frühgeschichte ist u.a. durch lokale Bezüge geprägt, die mit ihren Inhalten den Heimatkundeunterricht oder die Konzeptionen der Heimatmuseen bestimmte. Ihre Wirkung reichte von der Brauchtumsgestaltung, über Ausgrabungen bis hin zur Denkmalkultur. Völkische Tendenzen in der Darstellung archäologischer Zusammenhänge wurden durch Heimatforscher, Vereine und Institutionen oftmals bis in die jüngste Vergangenheit hinein tradiert, ohne dass hier Inhalte und Selbstverständnis kritisch hinterfragt wurden.
Nach unterschiedlichen Impulsvorträgen soll die Frage diskutiert werden, wie mit diesem unbequemen Erbe umzugehen ist.
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen neuen Chefarchäologen. Seit 1.1.2009 ist Prof. Dr. Michael Rind (49) Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen und damit Nachfolger von Dr. Gabriele Isenberg an, die nach 34 Jahren im Sommer 2008 in den Ruhestand gegangen ist.
Der gebürtige Duisburger hat Ur- und Frühgeschichte, Archäologie, Kunstgeschichte und Volkskunde in Münster studiert und 1984 über die "urnenfelderzeitliche Siedlung in Dietfurt/Oberpfalz" promoviert. Nach Tätigkeiten an der Universität und beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege war er zuletzt Leiter der Kreisarchäologie beim Landkreis Kelheim (Bayern). Neben Ausgrabungen war ein Schwerpunkt seiner Arbeit die Öffentlichkeitsarbeit für die Archäologie durch Ausstellungen und zahlreiche allgemeinverständliche Veröffentlichungen. Seit 1995 hat Rind einen Lehrauftrag an der Universität Regensburg, an der er sich im Jahr 2000 habilitierte. Seit 2006 ist er dort als außerplanmäßiger Professor tätig.
Foto: Dr. Rüschhoff-Thale, Landesrätin für Kultur des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), übergibt anlässlich der feierlichen Amtseinführung Prof. Rinds am 1.4.2009 symbolisch den Schlüssel für die archäologischen Einrichtungen des LWL (Foto: H. Haßmann).
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Der Thüringische Landesarchäologe Priv.-Doz. Dr. Sven Ostritz ist im Dezember 2008 zum Präsidenten des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie ernannt worden. Er hatte bereits seit 2006 mit der Fusion der beiden zuvor unabhängigen Landesämter für die Boden- und die Baudenkmalpflege die kommissarische Leitung inne.
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(Foto: H. Haßmann) |
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Neues römisches Schlachtfeld in Niedersachsen entdeckt Seit Spätsommer 2008 untersuchen die Kreisarchäologie Northeim und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege den bislang geheim gehaltenen Schauplatz eines Gefechts zwischen Germanen und Römern im 3. Jahrhundert. Es ist das bisher am besten erhaltene antike Schlachtfeld, das faszinierende Einblicke in ein dramatisches Kampfgeschehen erlaubt. Es ist aber auch eine archäologische Sensation, die Geschichtsbilder ins Wanken bringt. 200 Jahre nach der Varusschlacht konnten römische Kaiser groß angelegte militärische Operationen im Inneren Germaniens durchführen. Über 600 Fundstücke, überwiegend Waffenfunde, belegen dies eindrucksvoll.
Projektpartner sind u.a. die Universitäten Osnabrück und Berlin sowie das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung.
Gemeinsam mit dem niedersächsischen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann und dem Landrat des Landkreises Northeim Michael Wickmann wurden am 15. Dezember 2008 die bisherigen Forschungsergebnisse vor Ort vorgestellt.
>> zur Projekthomepage
Landrat Wickmann (re), Minister Stratmann (Mi) und Kreisarchäologin Dr. Lönne freuen sich über die spektakulären Funde (Foto: C.S. Fuchs) |
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Frankfurter Buchmesse vom 15.10 bis 19.10.2008
Das Deutsche Archäologische Institut ist in diesem Jahr mit einem eigenen Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Dort werden Neuerscheinungen vorgestellt, die nicht alle über die dort anwesenden Verlage präsentiert werden. Darüber hinaus veranstaltet das DAI eine Diskussionsrunde zum Thema: "Archäologietourismus. Kulturelles Erbe zwischen Erhalt und Vermarktung".
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"Large scale excavations in Europe: Fieldwork strategies and scientific outcome"
Großgrabungen bieten nicht nur eine Vielzahl an neuen Daten, Fundstücken und Fundstellen, sondern sie erlauben auch neue Einblicke, die für die Interpretation archäologischer Fundlandschaften als Siedlungskammern wesentlichen Erkenntniszuwachs bedeuten. In Anbetracht dieser neuen wissenschaftlichen Möglichkeiten und Vorgehensweisen lud das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg zusammen mit dem European Archaeological Council (EAC) zu einer internationalen Tagung ein. Unterschiedliche Ansatzpunkte und Strategien und die daraus resultierenden Ergebnisse in verschiedenen europäischen Ländern wurden im Rahmen der zweitägigen Tagung in Esslingen am Neckar am 7. und 8. Oktober 2008 in Esslingen diskutiert. >> Programm
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Anlässlich der 75. Wiederkehr des Beginns der großen wissenschaftlichen Untersuchungen auf dem Glauberg am Ostrand der Wetterau veranstaltet das Landesamt für Denkmalpflege - Keltenwelt am Glauberg in Bad Salzhausen vom 16.-17. Oktober 2008 das Kolloqium Archäologie und Politik - 75 Jahre Ausgrabungen auf dem Glauberg und ihr zeitgeschichtlicher Kontext. Die Rolle der Archäologie während der NS-Zeit wird anhand archäologischer Ausgrabungen jener Zeit untersucht. Welche Grabungsplätze wurden favorisiert? Wie waren die Ausgrabungen organisiert? Und wie stark haben politische Stellen auf die Interpretation Einfluss genommen? >> Programm |
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Der 1. Mitteldeutsche Archäologentag in Halle widmet sich vom 9. bis 11.10.2008 dem Thema Schlachtfeldarchäologie. Ausgehend von den Untersuchungen an dem Schlachtfeld von Lützen (30-jähriger Krieg) werden Schlachten der Antike, der Römerzeit und der frühen Neuzeit in ganz Europa und darüber hinaus thematisiert. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges wird dabei einen besonderen Schwerpunkt bilden. Forschungen zu Phänomenen wie Massengräbern und Gefangenenlagern werden zusätzlich in einzelnen Vorträgen vorgestellt, um sich dem Thema Schlachtfeldarchäologie auf möglichst breiter Ebene zu nähern und wesentliche Aspekte der Thematik weiterzuentwickeln.
>> Programm |
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Am 25.9.2008 eröffneten der brandenburgische Ministerpräsident Platzeck und Wissenschaftsministerin Wanka das neue Archäologische Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster in Brandenburg.
>> Pressemitteilung
Wissenschaftsministerin Wanka und Restaurator Brather bei der Präsentation des Hortfundes von Fürstenberg. Ganz links: Landesarchäologe Schopper (Aufn.: K. Sommer, BLDAM) |
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Vom 17. bis 19. Oktober 2008 richtet das Landesamt für Denkmalpflege Hessen die diesjährige Herbsttagung der Arbeitsgruppe der Volontärinnen und Volontäre in der Bau- und Bodendenkmalpflege aus. Die Tagung dient den wissenschaftlichen Volontärinnen und Volontären in Deutschland als Forum zur Auseinandersetzung mit aktuellen Themen der Denkmalpflege. Dieses Jahr findet die Tagung unter dem Thema "Und tschüss... Vom Umgang mit Verlusten in der Denkmalpflege" statt. Innerhalb der Tagung beschäftigen sich die Teilnehmer durch Vorträge, Werkstattgespräche, Diskussionen und Exkursionen mit der Frage, wie Denkmalpflege mit Verlusten umgeht. Dabei soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Bau- und Bodendenkmalpflege vertieft und gefördert werden.
>> Programm |
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Das Motto des europaweit stattfindenden Tages des offenen Denkmals am 14. September 2008 lautet "Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung". Damit stellt dieser Tag scharf auf die archäologische Facette der Denkmalpflege und viele Landesämter und Kommunalarchäologien bieten ein besonderes Programm zur faszinierenden Schnittstelle zwischen Boden- und Baudenkmalpflege. Darüberhinaus wird wieder eine Vielzahl von Ausgrabungen und archäologischen Denkmälern für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch außerhalb dieses Tages werden regelmäßig aktuelle Ausgrabungen gezeigt und Führungen zu archäologischen Denkmälern angeboten. Berichte zum Tag des Offenen Denkmals und aktuelle Hinweise sind den Websites der Fachämter für archäologische Denkmalpflege zu entnehmen. Auch ein Blick in die Tagespresse lohnt sich, da sich bei vielen Grabungen die Möglichkeit zum Besuch erst kurzfristig ergibt und sie daher auch nicht auf der Homepage der Deutschen Stiftung Denkmalschutz aufgelistet sind. (Abb.: Council of Europe) |
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Im Rahmen eines Festkolloquiums in Altheim, Kreis Biberach, wurde am 31. Juli 2008 Dr. Jörg Biel in den Ruhestand verabschiedet. Biel seit 1972 in der archäologischen Denkmalpflege Baden-Württembergs durchlief die Stationen Gebietsreferent, Leiter des Referates Bodendenkmalpflege und Leiter der Abteilung Archäologische Denkmalpflege. Er war als Landesarchäologe für die Gesamtkoordinierung der archäologischen Denkmalpflege in Baden-Württemberg verantwortlich. Unter den vielen herausragenden Projekten Biels ist die Erforschung des Fürstengrabes von Hochdorf zu nennen. Im Verband der Landesarchäologen spielte Jör Biel durch zahlreiche fachliche und konzeptionelle Initiativen auch im Bundesmaßstab eine wichtige Rolle.
>> mehr (Foto: H.-W. Heine) |
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 Im Juli 2008 wurde die westfälische Landesarchäologin Dr. Gabriele Isenberg in den Ruhestand verabschiedet. Als Direktorin der " LWL-Archäologie für Westfalen" trug Gabriele Isenberg nicht nur Verantwortung für die paläonthologische und archäologische Denkmalpflege im Bereich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, sondern leitete auch die archäologischen Landesmuseen in Westfalen. Ihren wissenschaftlichen Schwerpunkt hat Isenberg in der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Unter den vielen zusätzlichen Ämtern und Funktionen sei exemplarisch ihr langjähriger Vorsitz des Norwestdeutschen Verbandes für Archäologie genannt.
Bis zur Wiederbesetzung der Stelle wurden die Aufgaben des westfälischen Landesarchäologen dem Leiter der Außenstelle Münster, Dr. Christoph Grünewald übertragen.
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(Foto: Egbert/LWL)
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Neustrukturierung der Denkmalpflege in Niedersachsen geplant
Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, hat am 30.6.2008 eine umfassende Neuorganisation der Denkmalpflege und der Museumslandschaft angekündigt. Die Leistungsfähigkeit der archäologischen Denkmalpflege und Forschung, der musealen Präsentation und der Baudenkmalpflege soll kostenneutral durch Umstrukturierung gesteigert werden. Das Konzept sieht eine Fusion des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege Hannover und seinen vier Außenstellen, des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung und des Braunschweigischen Landesmuseums unter dem Dach eines neuen "Niedersächsischen Instituts für Archäologie und Denkmalpflege" vor. Die Inwertsetzung des außerordentlich reichen archäologischen Erbes wie z.B. des Schöninger Wildpferdjagdlagers ist eines der erklärten Ziele.
>> zur Pressemitteilung des MWK |
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Neuer Masterfernstudiengang Konservierung und Restaurierung an der FHTW Berlin
Der postgraduale Masterfernstudiengang Konservierung und Restaurierung richtet sich an Interessierte, die im Berufsleben als Restaurator/en/innen stehen und die den Erwerb eines weiteren berufsqualifizierenden akademischen Abschlusses mit dem Ziel der beruflichen Neuorientierung oder Übernahme von Führungspositionen anstreben.
>> Kurzinfo zum Studiengang
>> Studieninfo
>> FAQ
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Dr. Per Hoffmann,
Leiter der Abt. Holzkonservierung beim
Deutschen Schiffahrtsmuseum bilanziert
30 Jahre Kompetenz auf dem
Gebiet der Schiffskonservierung
(Foto: H. Haßmann)
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Die deutsche Arbeitsgruppe für Geoarchäologie veranstaltet gemeinsam mit dem sächsischen Landesamt für Archäologie und der TU Dresden vom 30.4. bis 2.5.2009 die internationale Tagung "Geoarchaeology in Central Europe".
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Anlässlich des 6. Deutschen Archäologiekongresses in Mannheim wurde das Präsidium der Deutschen Verbände für Archäologie e.V. (PDVA) neu gewählt.
Neuer Präsident ist Prof. Dr. Hermann Parzinger (Berlin). Vizepräsidenten sind Prof. Dr. Friederike Fless (Berlin), Dr. Harald Meller (Halle) und Prof. Dr. Wolfram Schier (Berlin). Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Dr. Heino Neumayer (Berlin).
Weitere Präsidiumsmitglieder sind Prof. Dr. Claus von Caranap-Bornheim (Schleswig) als neuer Vorsitzender des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung, Dr. Günther Wetzel (Cottbus) für den Mittel- und Ostdeutschen und Prof. Dr. Alfried Wieczorek (Mannheim) für den West- und Süddeutschen Verband für Alterstumsforschung sowie der neue Vorsitzende des Deutschen Archäologen-Verbandes Prof. Dr. Martin Bentz (Bonn), die Vertreterin der Vereinigung deutscher Hochschullehrerinnen und -lehrer für archäologische Wissenschaften Prof. Dr. Eva Stauch (Münster), der Erste Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des DAI, Prof. Dr. Friedrich Lüth (Frankfurt) und der Vorsitzende des Verbandes der Landesarchäologen, Prof. Dr. Jürgen Kunow (Bonn). Neues kooptiertes Mitglied als Herausgeber des Archäologischen Nachrichtenblattes ist Prof. Dr. Matthias Wemhof (Berlin). |
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Die Jahrestagung 2008 des Verbandes der Landesarchäologen fand vom 25. bis 28. Mai im schleswig-holsteinischen Sankelmark statt. Das Wissenschaftliche Kolloquium am 27.5. stand unter dem Motto Analog und digital - Probleme und Perspektiven der Archivierung und Magazinierung archäologischer Quellen. Die Präsentationen stehen zum Download zur Verfügung. >> mehr

Die Teilnehmer/innen des abendlichen Empfangs des Landes Schleswig-Holstein und des Landkreises Schleswig-Flensburg am 27.5.2008 (Aufn. ALSH)
>> Bild in größerer Auflösung |
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Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat unter dem Titel "Archäologie im Fokus - von wissenschaftlichen Ausgrabungen und illegalen Raubgrabungen" eine neue Publikation herausgebracht und damit seine Schrift "Gegen die Raubgräber" von 1997 aktualisiert (Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz 53, ISBN 3-922153-09-7). Geschrieben hat das Büchlein der Archäologe Dr. Thomas Otten, der als Referatsleiter "Bodendenkmalschutz und Bodendenkmalpflege" im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen auch dienstlich mit dem Problemfeld vertraut ist. |
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Der 6. Deutsche Archäologiekongress findet vom 13. - 17. Mai 2008 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim statt. Alle vier Jahre tagen die drei großen deutschen Altertumsverbände Nordwestdeutscher ( NWVA), Ost- und Mitteldeutscher ( MOVA) und West- und Süddeutscher Verband für Altertumsforschung ( WSVA) sowie das Präsidium der Deutschen Verbände für Archäologie ( PDVA) gemeinsam. In diesem Jahr wird der große Kongress auch in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologen-Verband ( dArV), der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte ( DGUF), der Gesellschaft für Naturwissenschaftliche Archäologie und Archäometrie ( GNAA) und dem Dachverband archäologischer Studierendenvertretungen ( DASV) veranstaltet. Neben Plenumsveranstaltungen tagen die Einzelverbände und 12 Arbeitsgemeinschaften. >>> mehr
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Neuer Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte und damit auch neuer Berliner Landesarchäologe ist Prof. Dr. Matthias Wemhoff. Er trat zum 1. Mai 2008 die Nachfolge von Prof. Dr. Wilfried Menghin an, der dann in den Ruhestand ging.
>> mehr |
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| Der 3. Studentenworkshop des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz findet vom 14. bis 20. September 2008 in Willebadessen/Eggegebirge, Westfalen, statt. >> Programm |
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| Seit dem 14. März 2008 ist Frau Prof. Dr. Uta Halle neue Landesarchäologin für Bremen. Sie tritt die Nachfolge des im Februar 2007 verabschiedeten Prof. Manfred Rech an. In der Zeit der Vakanz hat Dr. Dieter Bischop die Bremische Landesarchäologie kommisarisch geleitet. Die Stelle sieht eine Drittelung der Aufgaben vor. Zu einem Drittel lehrt Frau Prof. Halle das Fach Ur- und Frühgeschichte an der Bremer Universität, zu einem Drittel zeichnet sie für die Archäologie im Fokkemuseum verantwortlich und zu einem Drittel bekleidet sie das Amt der Landesarchäologin. Frau Halle lehrte zuletzt Ur- und Frühgeschichte an der Berliner Humboldtuniversität. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit sowie Forschungsgeschichte. |
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Das saarländische Landesdenkmalamt mit seinen beiden Sachgebieten Bau- und Kunstdenkmalpflege sowie Bodendenkmalpflege hat sein neues Domizil 15 km nördlich von Saarbrücken bezogen. Mit dem Umzug in das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Steinkohlebergwerks Reden in Landsweiler-Schiffweiler sind die Platzprobleme, mit denen die saarländische Denkmalpflege seit ihrem Bestehen immer zu kämpfen hatte, weitgehend gelöst. >> mehr
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 Die deutschen Grabungstechniker/innen veranstalteten ihre im Dreijahresturnus stattfindende zentrale Fachtagung in diesem Jahr vom 2. bis 5. April im niedersächsischen Einbeck. Die etwa 120 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern diskutierten zum Tagungsschwerpunkt Rettungsgrabungen. >>> mehr
Eröffnungsveranstaltung: (v. re) Helmut Stickl (scheidender Vorsitzender der Fachgruppe Archäologische Ausgrabungen beim VDR), Einbecks Baudirektor Strohmeier, VDR-Präsident Prof. Schaible, Einbecks Stadtarchäologe Dr. Teuber. Foto H. Haßmann
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| Die neu eingerichtete Kommission "Archäologie und Landwirtschaft" hatte ihre konstituierende Sitzung am 9./10.4.2008 im sächsischen Lommatzsch. |
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| Unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat das sächsische Landesamt für Archäologie ein Projekt zur Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen zum Schutz archäologischer Kulturdenkmäler auf intensiv bewirtschafteten, erosionsanfälligen Agrarflächen in der Lommatzscher Pflege durchgeführt. Ein weiterer Forschungsabschnitt ist in Vorbereitung. >> mehr |
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| Die Kommission Raubgrabungen und Metallsuchgeräte hat das Grundlagenpapier "Empfehlungen des Verbandes der Landesarchäologen: Bodendenkmalpflege und Metallsuchgeräte" erarbeitet. |
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Der Verband der Landesarchäologen nimmt für Deutschland an dem EU-Projekt Discovering the Archaeologists of Europe (Leonardo-Programm) teil. Ziel dieses Projekts ist es, Erhebungen zur beruflichen Situation von Archäologinnen und Archäologen in Europa durchzuführen und Entwicklungstendenzen zu erkennen. >> mehr
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| Die Kommission "Archäologie und Informationssysteme", die sich mit Fragen des Einsatzes Geografischer Informationssysteme und verwandten Themen beschäftigt, hat ein Format zum Datenaustausch zwischen den Denkmalämtern entwickelt (ADeX). Im Rahmen der 12. Internationalen Tagung „Kulturelles Erbe und Neue Technologien“ am 5. November 2007 in Wien wird der Workshop 3 Datenaustausch der Denkmalämter der Bundesrepublik Deutschland eigens der Vorstellung von ADeX gewidmet. |
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| Die Kommission »Wasserrahmenrichtlinie", die Chancen und Risiken sondiert, die sich aus der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in nationales und föderales Recht ergeben und denkmalpflegerische Strategien erarbeitet, hat eine Broschüre erarbeitet, die bei den Denkmalämtern bezogen werden kann. >> Download (1,9 MB) hier. |
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Der diesjährige Tag des Offenen Denkmals stand unter dem Motto "Orte der Einkehr und des Gebets - historische Sakralbauten". Zu diesem Thema hat auch die archäologische Denkmalpflege viel beizutragen. Archäologische Untersuchungen helfen z.B., die Baugeschichte von Kirchen und Klöstern zu klären, Licht in das Dunkel der historisch nur schemenhaft überlieferten Christianisierung zu werfen oder heute längst nicht mehr sichtbare Bauten zu finden. Ausgrabungen in Kirchen werden notwendig, wenn z.B. Fußböden erneuert, Mauern trockengelegt oder Heizungen und Blitzschutzanlagen eingebaut werden. Die Archäologie beschäftigt sich auch mit nichtchristlichen Sakralbauten und prähistorischen Kultstätten, jahrtausendealten, längst verschwundenen Anlagen.
Am 9. September wurden der Öffentlichkeit wieder eine Vielzahl von Ausgrabungen und archäologischen Denkmälern in diesem Kontext präsentiert; es wurden aber auch andere aktuelle Ausgrabungen geöffnet und Führungen zu archäologischen Denkmälern angeboten. Angebote zum Tag des Offenen Denkmals und aktuelle Hinweise sind der Online-Datenbank der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, den Websites der Fachämter für archäologische Denkmalpflege und der Tagespresse zu entnehmen.
Foto: Grabungen in der St. Amandus-Kirche Aschendorf, Stadt Papenburg. Unter der romanischen Kirche verbergen sich mehrere hölzerne Vorgängerbauten, die bis in die Zeit der Christianisierung zurückreichen (Aufn. J. Eckert) |
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| Die europäische Kommission und Europa Nostra, der pan-europäische Verband für Kulturerbe, haben am 8. Juni 2007 in Stockholm die jährlichen Preise der Europäischen Union für das Kulturerbe, den Europa Nostra Award, überreicht. Der Schleswig-Holsteinische Landesarchäologe Prof. Claus von Carnap-Bornheim wurde gemeinsam mit Jørgen Ilkjær und Marcin Biborski für das Werk Die Stätte von Illerup Ådal und die europäische Gesellschaft um 200 n.Chr. mit einer Medaille geehrt. |
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Im sachsen-anhaltischen Wangen bei Nebra wurde am 20. Juni das Besucherzentrum "Arche Nebra" eröffnet. Bei einer großen Eröffnungsveranstaltung lobte Ministerpräsident Wolfgang Böhmer die Arche Nebra als neue touristische Attraktion für Land und Region.
Im imposanten, hochmodernen Gebäude, gestaltet als goldene Himmelsbarke erwarten den Besucher eine Dauerausstellung zum Fund der Himmelsscheibe, multimediale Präsentationen, sowie eine Planetariumshow. Bei herrlichem Blick in das Unstruttal kann der Besucher sich von der hauseigenen Cafeteria verwöhnen lassen. Die Räumlichkeiten des Besucherzentrums stehen außerdem für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung und garantieren für ein unvergessliches Erlebnis in besonderer Atmosphäre.
Am eigentlichen Fundort der Bronzescheibe, auf dem Mittelberg im Ziegelrodaer Forst, gewährt ein Himmelsauge ein Blick ins Firmament. Ein 30m hoher Aussichtsturm in Form einer überdimensionalen Sonnenuhr bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Arche und die Sichtachsen zum Brocken und Kyffhäuser.
Bild: Arche Nebra |
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Im Zuge der Erschließung des IKEA-Geländes im niedersächsischen Oldenburg wurde eine Ringwallanlage entdeckt. Der in historischen Karten verzeichnete "Heidenwall" war wahrscheinlich die Vorgängerburg der Oldenburg. Bemerkenswert ist die hervorragende Erhaltung der hölzernen Wallsubtruktion.
>>> mehr
(Aufn.: J. Mahlow) |
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Der Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland hielten ihre Jahrestagung 2007 gemeinsam vom 10. bis 13. Juni in Esslingen am Neckar ab.
Motto: Das Denkmal als Fragment - das Fragment als Denkmal
>>>Programm
Etwa 350 Tagungsteilnehmer/innen aus kommunaler und staatlicher Boden- und Baudenkmalpflege, Museum, Hochschule und Forschung, Medien und Kulturmanagement diskutierten darüber, was ein Fragment ist, wie Fragmente in früheren Jahrhunderten gesehen und bewertet wurden, welchen Denkmalwert Fragmente haben, ob Fragmente ergänzt oder nur gesichert werden sollten und ob ein Kulturdenkmal als Fragment bezeichnet werden kann, wenn seine Umgebung grundlegend verändert wird. Das Thema bot eine ideale Grundlage, um zentrale denkmalpflegerische Fragestellungen sowohl aus archäologischer Sicht als auch aus der Perspektive der Bau- und Kunstdenkmalpflege zu beleuchten.

Die abschließende Podiumsdiskussion fasste die Arbeit der sieben Sektionen zusammen (Foto: H. Haßmann)
Ausgehend vom Tagungsthema plädierten die Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger für einen zurückhaltenden und sensiblen Umgang mit dem Weltkulturerbe des Neuen Museums in Berlin. Der überzeugende Plan eines Wiederaufbaus bzw. der Wiedernutzbarmachung des kriegszerstörten Neuen Museums unter Einbeziehung und Sichtbarmachung der "Verwundungen" droht durch eine Initiative zu kippen, die eine Totalrekonstruktion fordert. Der Apell an Fachkreise und die interessierte Öffentlichkeit wurde in eine Resolution gegossen.
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| Am 31. Mai 2007 starb Prof. Dr. Dr. hc. Kurt Böhner (*1914), langjähriger Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz. Der Frühmittelalterforscher studierte von 1933 bis 1939 in Erlangen und München, wo er 1942 bei Hans Zeiß über Die fränkischen Altertümer des Trierer Landes promovierte. Danach wurde Böhner 1943 Direktorialassistent am Rheinischen Landesmuseum Bonn, dessen Direktor er 1955 wurde. 1958 übernahm Böhner das Amt des geschäftsführenden Direktors des RGZM in Mainz bis zu seiner Pensionierung 1981. Er war Gründungsmitglied des Verbandes der Landesarchäologen und stand dem Verband als Beratendes Mitglied zur Seite. |
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Das Deutsche Nationalkommitee für Denkmalschutz (DNK) hat am 22. und 23. Mai seine 32. Pressefahrt dem Thema Kulturlandschaft und Wasserwirtschaft, Naturschutz und Denkmalpflege gewidmet. Die vom Niedersächischen Landesamt für Denkmalpflege konzipierte Fahrt durch Niedersachsen, an der etwa 30 Journalisten aus ganz Deutschland teilnahmen, widmete sich unter anderem Fragen, die sich aus der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie ergeben.
Auf dem Programm standen typische Kulturdenkmale, mittels derer der Problemhaushalt modellhaft beschrieben werden konnte. Archäologische Beispiele waren Niederungsburgen, neolithische Pfahlwege im Moor, Altdeiche und mittelalterliche Wurtenlandschaften. Die Fragestellungen wurden wesentlich von der Kommission Wasserrrahmenrichtlinie des VLA und der Vorjahrestagung zu diesem Thema in Merseburg vorbereitet.
Neolithischer Pfahlweg im Campemoor, Nds. (Foto Haßmann) |
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Bodendenkmalpflege in Europa
Seit 1999 existiert als Vereinigung der führenden Bodendenkmalpfleger in Europa der EAC-Europae Archaeologiae Consilium (www.e-a-c.org). Zum Jahrestreffen kamen am 22. und 23. März 2007 die Repräsentanten der mittlerweile 24 Mitgliedsländer dieser vom Europarat offiziell als Ansprechpartner für Fragen der Archäologie und Bodendenkmalpflege registrierten Vereinigung in Metz zusammen. >>> mehr
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DNK-Workshop Freyenstein
Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz veranstaltet vom 9. -14.9.2007 einen Studentenworkshop, der sich diesmal mit der Denkmallandschaft Freyenstein in der Prignitz (Brandenburg) beschäftigen wird.
Der Workshop wendet sich an Studentinnen und Studenten des 3. bis 6. Semesters der Architektur, Kunstgeschichte, Landschaftsplanung, Archäologie und des Städtebaus, die ein großes Interesse daran haben, sich praxisnah mit denkmalpflegerischen Fragestellungen zu beschäftigen.
Der Workshop wird durch das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum betreut gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, Lehrstuhl Denkmalpflege und Lehrstuhl Entwerfen, Bauen im Bestand.
>>>Weitere Informationen
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| Am 26. Februar 2007 wurde in Prof. Dr. Manfred Rech als Bremer Landesarchäologe in den Ruhestand verabschiedet. In der Feierstunde in den Räumen der Landesarchäologie würdigten u.a. Vertreter des Senats, der Universität und des Museums sein besonderes Engagement in der Position, die in Bremen zu je einem Drittel der archäologischen Denkmalpflege, der Leitung der archäologischen Abteilung beim Fockemuseum und der Lehre an der Bremer Universität zugeordnet ist. Das Berufungsverfahren für die Nachfolge von Prof. Rech läuft. Bis zur Wiederbesetzung der Stelle wurde Rechs langjähriger Kollege Dr. Dieter Bischop als kommissarischer Landesarchäologe benannt. |
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Am 25. Januar 2007 starb Prof. Dr. Werner Krämer. Der renommierte Keltenforscher und langjährige Direktor der Römisch-Germanischen Kommission war auch Ehrenmitglied des Verbandes der Landesarchäologen.
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Verabschiedung des Ersten Direktors der Römisch-Germanischen Kommission (RGK)
Am 31.10.2006 wurde im Frankfurter Römer Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Siegmar von Schnurbein als Erster Direktor der Römisch-Germanischen Kommission (RGK) des Deutschen Archäologischen Instituts feierlich verabschiedet.
Prof. Parzinger, Präsident des DAI, überreicht die Urkunde
Zugleich wurde sein Nachfolger, Dr. Friedrich Lüth, eingeführt, der zum 1. November sein Amt antrat.
Lüth, seit 1992 Landesarchäologe von Mecklenburg-Vorpommern und damit Leiter des Landesamtes für Bodendenkmalpflege und des Archäologischen Landesmuseums, hat zuletzt den gesamten Bereich des Kulturerbemanagements einschließlich der Bau- und Kunstdenkmalpflege geleitet. Er war viele Jahre Vorstandsmitglied des Verbandes der Landesarchäologen, zuletzt als Beauftragter für Europäische Angelegenheiten.
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Prof. von Schnurbein erhält das
Bundesverdienstkreuz Erster Klasse
Fotos: RGK (o.re.), H. Haßmann
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Stabwechsel im Dresdner Landesamt für Archäologie
Mitte September trat Dr. Judith Oexle auf eigenen Wunsch von ihrem Amt als Landesarchäologin des Freistaates Sachsen zurück und widmet sich seit Oktober neuen Aufgaben in der sächsischen Landesverwaltung.
Am 16.10. wurden Dr. Thomas Westphalen und Herr Ministerialrat Rainer Büchsenstein durch den Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Dr. Knut Nevermann, in ihre neue Tätigkeit als kommissarische Amtsleiter eingeführt. Zusammen werden sie in dieser Funktion die Geschäfte des Landesamtes für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte führen. Herr Büchsenstein wird dabei auch die Bereiche Verwaltung und Recht betreuen. Die doppelte Amtsleitung wir durch Herrn Dr. Robert Reiß, Abteilungsleiter Zentrale Fachdienste, unterstützt.
Das Landesamt sieht sich grundlegenden strukturellen Veränderungen gegenüber. Dazu gehört nicht nur die Umsetzung des Neuen Steuerungsmodells als einer von vier Modellpiloten in Sachsen, sondern auch die Umwandlung in einen Staatsbetrieb. Eine große Herausforderung stellt die Projektierung des Hauses der Archäologie in Chemnitz dar. Alle diese Planungen und Maßnahmen tragen die Handschrift Judith Oexles. Seit 1993 im Amt hat sie in der sächsischen Landesarchäologie tiefe Spuren hinterlassen, die weit über die derzeitige Wissenschaftlergeneration ihre Wirkung entfalten werden.
(rr/hp/ch) |
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Die 77. Tagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung fand vom 20.-23.9.2006 in Lüneburg statt. Neben den allgemeinen Vorträgen in zwei Sektionen tagten in Lüneburg die Arbeitsgemeinschaft Römische Kaiserzeit im Barbaricum mit dem Thema "Gehöft Siedlung Siedlungskomplex" und Deutsche Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit mit dem Schwerpunkt "frühe Neuzeit". Exkursionen erschlossen die archäologische Landschaft Nordostniedersachsens.
Anlässlich der Sitzung des Präsidiums der Deutschen Altertumsverbände übergab Prof. S. von Schnurbein die Präsidentschaft an seinen Nachfolger Prof. D. Planck.
v.li. n. re.: D. Planck, H. Neumayer, C. v. Carnap-Bornheim, A. Wieczorek, G. Isenberg, G. Wetzel, S. v. Schnurbein. Aufnahme: H. Haßmann.
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| Das diesjährige Herbsttreffen der Volontärinnen und Volontäre in der Denkmalpflege fand am 6. und 7. Oktober im Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover statt. Thema: Zum denkmalpflegerischen Umgang mit Kulturlandschaft aus der Perspektive der Bau- und Kunstdenkmalpflege und der Archäologischen Denkmalpflege >> Programm |
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Zum Tag des offenen Denkmals am 10. September wurden der Öffentlichkeit wieder mit großer Resonanz eine Vielzahl von Ausgrabungen und archäologischen Denkmälern präsentiert. Auch außerhalb dieses Tages werden regelmäßig aktuelle Ausgrabungen gezeigt und Führungen zu archäologischen Denkmälern angeboten. Berichte zum Tag des Offenen Denkmals und aktuelle Hinweise sind den Websites der Fachämter für archäologische Denkmalpflege zu entnehmen. Auch ein Blick in die Tagespresse lohnt sich.
(Foto: Grabung der Wüstung Schmeesen im Solling. Blick auf westlichen Eingang der abgegangenen Kirche. Aufn. H. Haßmann) |
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Anlässlich der Verabschiedung seines langjährigen Leitenden Direktors Prof. Dr. Wolf-Haio Zimmermann richtete das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven am 21.7.2006 das internationale und interdisziplinäre Kolloquium "Neue Wege zur archäologischen Siedlungsforschung" aus. Während der feierlichen Verabschiedung wurde Prof. Zimmermann vom niedersächsischen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt (Foto NIhK).
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Eine interdisziplinäre Tagung widmete sich vom 3.-5.Juli 2006 in Osnabrück dem Thema: Kulturlandschaft. Administrativ - digital - touristisch
Die Publikation der Ergebnisse liegt bereits vor. |
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Jahrestagung des Verbandes der Landesarchäologen
Der Verband der Landesarchäologen tagte 2006 in Merseburg, Sachsen-Anhalt. Das Kolloquium am 17. Mai 2006 widmete sich der großen Herausforderung für die archäologische Denkmalpflege, die sich aus der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ergibt.
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EAC-Tagung in Straßburg

Die Hauptversammlung 2006 des EAC fand vom 9. bis 10.3. im Palais de l´Europe in Straßburg statt. Der europäische Archäologierat EAC (Europae Archaeologieae Consiluim) ist ein europaweites Forum für die engere und wirkungsvollere Zusammenarbeit der nationalen Organisationen und dient dem Austausch von Informationen. Gegenüber der Europäischen Union und dem Europarat tritt das EAC als Sprachrohr und Beratungsgremium für Themen der archäologischen Denkmalpflege auf. Ein weiteres Ziel ist die Förderung des öffentlichen Interesses und Verständnisses für das gemeinsame archäologische Erbe in Europa.

Das Board des EAC, das bislang aus Adrian Olivier (Groß Britannien, Präsident), Katarina Wollák (Ungarn, Vizepräsidentin), Friedrich Lüth (Deutschland, Schatzmeister) und Cynthia Dunning (Schweiz, Geschäftsführerin) bestand (im Bild auch Daniel Thérond, Abteilungsleiter Kultur beim Europarat), wurde neu gewählt. Einen Wechsel gibt es nur in der Präsidentschaft: Neue Präsidentin ist Katarina Wollák, ihr Vertreter der Franzose Philippe Vergain. Die EAC-Mitglieder bedankten sich bei Adrian Olivier, der aufgrund neuer Aufgaben bei English Heritage nicht mehr zur Verfügung steht, mit einem großen Geschenk für seine besonderen Verdienste um das EAC.
Neben einer Fülle von Themen gesamteuropäischen Interesses wie Berichte über die Umsetzung der Konvention von Malta, Luftbildarchäologie, maritimes Kulturerbe, "Cold War Heritage" oder Probleme der illegalen Archäologie widmete sich ein Heritage Managemenet Seminar aktuellen konzeptionellen Fragen der archäologischen Denkmalpflege. Informiert wurde über die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und ihre Auswirkungen auf die Denkmalpflege (Thema des diesjährigen Kolloquiums des VLA in Merseburg). Der Bericht über das Projekt "Planarch" zur strategischen Einbindung der Archäologie in Planungsprozesse führte zur Annahme von 10 Handlungsmaximen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (engl. Fassung) durch das EAC.
Das Symposium widmete sich der europäischen Landschaftskonvention von 2000 (Konvention von Florenz), die in fast allen Ländern der europäischen Gemeinschaft (außer Deutschland) ratifiziert, zumindest aber signiert wurde. Die Landschaftskonvention stellt eine Herausforderung aber auch eine große Chance für den Schutz des Kulturerbes dar. Von deutscher Seite wurde das die Küsten Dänemarks, Schleswig-Holsteins, Niedersachsens und der Niederlande umspannende Kulturlandschaftsprojekt LancewadPlan präsentiert
(3 Fotos: Henning Haßmann) |
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Neu auf dieser Site: Aufgaben und Adressen der Kommunalarchäologen
Verbreitungskarte der Kommunalarchäologien in Deutschland
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Deutscher Preis für Denkmalschutz verliehen
Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat am 21. November in Bremen mit zwei Preisen das Engagement für die archäologische Denkmalpflege ausgezeichnet.
Der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger und Polizeibeamter Eckhard Laufer aus Usingen (1. Reihe, 3. v. re) erhielt die Silberne Halbkugel für seine denkmalpflegerische Arbeit im Hochtaunuskreis und vor allem für seine Verdienste im Kampf gegen illegale Archäologie. mehr
Mit einem Journalistenpreis wurde Dr. Engelbert Schwarzenbeck (vorne rechts) von der Redaktion Geschichte und Gesellschaft des Bayerischen Rundfunks für seine Beiträge über Boden- und Baudenkmalpflege ausgezeichnet. Leider wurde seine erfolgreiche Sendereihe "100 Monumente" vorzeitig eingestellt.
(Aufn. Henning Haßmann) |
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Denkmalpflege und Forstwirtschaft im Einklang
Als Abschluss eines Förderprojekts der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zum Schutz von Bodendenkmalen in Waldgebieten wurde eine Informationsbroschüre für Denkmalpfleger und Forstwirte entwickelt, die als Handreichung für die Bewirtschaftung im Bereich von Bodendenkmalen konzipiert ist.
Die Schrift lässt sich hier als PDF-Datei downloaden. (2,1 MB) |
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Limes ist Weltkulturerbe
Der römische Grenzwall gehört ab sofort zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Kulturorganisation der UN hat am 15. Juli 2005 im südafrikanischen Durban der Aufnahme in die Liste der Welterbestätten zugestimmt. Damit ist der Limes die 28. Welterbe-Stätte in Deutschland.
Der Limes ist Europas größtes archäologisches Denkmal. 550 km lang zogen die Römer den Grenzwall durch die heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern vom Mittelrhein bis zur Donau. |
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Moorleiche in Niedersachsen geborgen
Beim Torfabbau im Uchter Moor, Ldkr. Nienburg, gelang der Fund einer hervorragend erhaltenen Moorleiche. Die durch die Torfstechmaschine fragmentierte Leiche wurde zunächst für ein neuzeitliches Mordopfer gehalten. Die Ausgrabungen im Rahmen des Schwerpunktprogramms Moorarchäologie beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und die interdisziplinären naturwissenschaftlichen Untersuchungen ergaben, dass dieser erste Fund einer Moorleiche in Niedersachsen seit 50 Jahren um 650 v.Chr. zu datieren ist.

Hand des Mädchens aus dem Uchter Moor
Das etwa 16 bis 20 Jahre alte "Mädchen aus dem Uchter Moor" war im Rahmen der Sonderausstellung "ArchäologieLandNiedersachsen" im Forum des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover der Öffentlichkeit präsentiert. >>>mehr
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Kollquium widmete sich dem Thema Sondengänger/Raubgrabungen
Die Jahrestagung des Verbandes der Landesarchäologen fand vom 8. bis 11. Mai 2005 im rheinland-pfälzischen Treis-Karden an der Mosel statt. Das diesjährige wissenschaftliche Kolloquium widmete sich unter dem Motto »Wer stiehlt unsere Vergangenheit?« Archäologische Quellen zwischen öffentlichem Interesse und privater Verwertung
aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema Sondengänger, Raubgrabungen, illegale Archäologie und versuchte Lösungswege aufzuzeigen. |
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| Die neue Kommission "Archäologie und Informationssysteme" traf sich zu ihrer ersten Sitzung am 16. März Hannover. Im Vordergrunde der Beratungen standen Fragen des Einsatzes Geografischer Informationssysteme und verwandte Themen bis hin zu Standards und Begrifflichkeiten. |
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Theiss-Archäologiepreis 2004 verliehen
Der im Rhytmus von 2 Jahren verliehene Theiss-Archäologiepreis zeichnet Veröffentlichungen aus, die sich der populären Vermittlung der Archäologie verschrieben haben. Die hochkarätige Jury aus Wissenschaftlern, Wissenschaftsjournalisten und dem Verlag wählte 2004 aus ca. 100 Beiträgen drei Preisträger aus. Der Hauptpreis wurde Urs Willmann, Redakteur der "Zeit" für seinen Artikel "Der Urknall in Schwaben" verliehen. Zwei Förderpreise gingen an die Paläoanthropologin Henrike Kiesewetter für ihren Aufsatz "Unter dem Wüstensand verborgen" über einen neolithischen Friedhof und an an die Archäologin Karin Radler, die sich in ihrem Aufsatz "Vöhringen das verschwundene Dorf" mit einer mittelalterlichen Wüstung beschäftigte.
Die feierliche Verleihung fand am 20.1.2005 im Rahmen der Ausstellung "Der geschmiedete Himmel" im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle statt. |
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Neuorganisation der Denkmalpflege in Baden-Württemberg
Das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg wurde im Zuge der Verwaltungsreform ebenso wie die meisten anderen Landesbehörden zum 1.1.2005 aufgelöst.
Seine Aufgaben wurden auf die vier Regierungspräsidien im Lande (Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen) mit ihren Referaten Denkmalpflege (Ref. 25) übertragen.
Für landesweit übergreifende und koordinierende Aufgaben wurde eine neue Abteilung (Abt. 11) im Regierungspräsidium Stuttgart eingerichtet, das Landesamt für Denkmalpflege (LAD). |
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Neuorganisation der Denkmalpflege in Niedersachsen
Mit der Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung, die vier Bezirksregierungen als Mittelinstanzen abzuschaffen, sind auch die Dezernate 406, Denkmalschutz, bei den Bezirksregierungen in Oldenburg, Lüneburg, Braunschweig und Hannover zum 1.1.2005 aufgelöst worden. Die dortigen Dienststellen arbeiten nun als Stützpunkte des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, dessen Zentrale in Hannover liegt. Im Zuge der Neuorganisation haben die Kommunen weitere Verantwortung für den Schutz der Kulturdenkmale übernommen. |
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| Das 25-jährige Jubiläum des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes ist der Anlass für die große Landesausstellung "Archäologie Land Niedersachsen 25 Jahre Denkmalschutzgesetz - 400.000 Jahre Geschichte." Die Präsentation der wichtigsten niedersächsischen Funde und Befunde orientiert sich an den vielfältigen Landschaften von der Nordseeküste bis in den Harz. Die Exposition wurde am 14.11.2004 im Oldenburger Landemuseum Natur und Mensch eröffnet, und ist derzeit nach Stationen im Landesmuseen Hannover und im Braunschweigischen Landesmuseum im Helmsmuseum in Hamburg-Harburg zu sehen. |
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Der Nordwestdeutsche Verband für Altertumsforschung richtete seine Jahrestagung anlässlich seiner Hundertjahrfeier im Oktober 2004 in Hannover aus.
In diesem Jahr veranstalten der Nordwestdeutsche, der Mittel- und Ostdeutsche und der West- und Süddeutsche Verband wieder eine gemeinsame Tagung in Frankfurt/Oder.
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Jubiläum: 20 Jahre Archäologie in Deutschland
Am 16. September 2004 richtete der Theiss Verlag auf der Saalburg eine Feier zum 20. Geburtstag der gemeinsam mit dem Verband der Landesarchäologen herausgegebenen Zeitschrift Archäologie in Deutschland aus.


"Altverleger" Schleunig (re) schneidet gemeinsam mit Prof. Planck die AiD- Geburtstagstorte an. Beide haben wesentlichen Anteil an der Gründung der erfolgreichen Zeitschrift. Theiss-Geschäftsführer Rieker assisitiert. |
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Am 15. September starb Prof. Dr. Hugo Borger.
Nachruf aus AiD 6/04:
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Neuer Landesarchäologe in Brandenburg: Dr. Franz Schopper
Seit dem 10. September 2004 ist mit Dr. Franz Schopper das Amt des Landesarchäologen von Brandenburg und stellvertretenden Direktors des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums wieder besetzt. Der 40jährige gebürtige Bayer lebt seit 1997 mit seiner Familie in Brandenburg. Neben fachlicher Kompetenz als Bronzezeitspezialist bringt er seine Erfahrungen aus der bayerischen Bodendenkmalpflege und vor allem als bisheriger Leiter des Gebietsreferates Uckermark/ Barnim/ Oderland in Frankfurt (Oder) nun auf die Landesebene ein. Zudem verfügt Dr. Franz Schopper über gute Kontakte zu Fachkollegen im benachbarten Polen. Als Gewinn für das im Entstehen befindliche Archäologische Landesmuseum, das 2007 im Pauli Kloster in Brandenburg a. d. Havel eröffnet werden soll, darf man zweifelsohne seine frühere Tätigkeit am Gäubodenmuseum in Straubing betrachten.
Dr. Franz Schopper tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Jürgen Kunow an, der zum 1. Juli 2004 als Leiter an das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege wechselte.

Prof. Kunow, jetzt Bonn, gratuliert Dr. Schopper, der seine Nachfolge als brandenburgischer Landesarchäologe angetreten hat. |
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| Neuer Landesarchäologe im Saarland: Zum neuen Leiter der Abt. Bodendenkmalpflege im Staatlichen Konservatoramt des Saarlandes wurde Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Adler berufen. |
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Die letzte Jahrestagung des Verbandes der Landesarchäologen fand vom 3. bis 5. Mai 2004 in Bad Bederkesa, Ldkr. Cuxhaven, Niedersachsen, statt.
Das wissenschaftliche Kolloquium am 4. Mai hatte einen Workshop-Charakter :
»Archäologie in Deutschland Zur Ausrichtung der archäologischen Denkmalpflege und ihres fachlichen Partnerfeldes bei sich verändernden Rahmenbedingungen«
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| Diesem Thema widmete auch die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) ihre Jahrestagung, die in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt vom 20. bis 23.05.2004 in Halle durchgeführt wurde:
Die Stille Revolution: Der Handlungsrahmen von Archäologie wird verändert
Im Fokus standen die Veränderungen, die die EU über die archäologische Landschaft bringt. Welche Chancen eröffnet die novellierte Gesetzgebung auf der Arbeitsebene? Wie können ehrenamtliche Helfer, Grabungsfirmen, Universitäten und Denkmalpflege besser kooperieren und welche Steine bringt die EU hierfür ins rollen? Welche Visionen für unser Fach rücken näher?
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| Prof. Dr. Harald Koschik, bis zum letzten Jahr Geschäftsführer des Verbandes der Landesarchäologen (VLA), trat nach 16-jähriger Tätigkeit als Leiter des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege aus Altersgründen in den Ruhestand.
Seine Nachfolge trat am 1.7.2004 der vormalige brandenburgische Landesarchäologe und Voritzende des VLA, Prof. Dr. Jürgen Kunow an.
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Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege präsentierte auf der Computermesse CeBIT 2004 die Allgemeine Denkmaldatenbank (ADABweb) als niedersächsisches eGovernment-Projekt im "Public Sector Park" des Bundesinnenministeriums. ADABweb ist ein gemeinsam mit dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg entwickeltes webbasiertes System zur Denkmalverwaltung und Bauleitplanung. Die Einbindung von Web-Map-Services und die hohe Informationsdichte machen es zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel planerisch tätiger Behörden und Institutionen. Andere Bundesländer haben ihr Interesse an dem flexiblen und kostengünstigen System bekundet.
Gezeigt wurde auch das mobile Denkmalinformationssystem mobiDENK. Auf einem Taschencomputer mit satellitengestütztem Navigationssystem informiert mobiDENK Fachleute und Touristen direkt vor Ort über wichtige Denkmäler. Mobilfunkbetreiber singalisierten im Falle bundesweiter Bedienung eines solchen Services Interesse zur Übernahme der "points of interest".
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| Prof. Dr. Joachim Reichstein, langjähriges Vorstandsmitglied des Verbandes der Landesarchäologen, wurde in einer Feierstunde am 31.1.2004 auf Schloss Annettenhöh als schleswig-holsteinischer Landesarchäologe verabschiedet.
Die Nachfolge des Pensionärs hat im Februar 2004 Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim angetreten. Der Direktor des Archäologischen Landesmuseums in Schleswig hat die Leitung des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein zusätzlich übernommen.
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| Im Juni 2003 wurde Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss zum neuen Leiter des Helms-Museums und Hamburger Landesarchäologen berufen. Weiss hat zuvor als Kustos am Berliner Museum für Vorgeschichte die große Ausstellung "Menschen, Zeiten, Räume Archäologie in Deutschland" mit realisiert. |