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NEWSARCHIV 2008

 

Hier finden Sie die News  2008 aus der Landesarchäologie.

Bitte werfen Sie auch einen Blick auf die Homepages der Landesämter und anderer Institutionen.


Der Thüringische Landesarchäologe Priv.-Doz. Dr. Sven Ostritz ist im Dezember 2008 zum Präsidenten des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie ernannt worden. Er hatte bereits seit 2006 mit der Fusion der beiden zuvor unabhängigen Landesämter für die Boden- und die Baudenkmalpflege die kommissarische Leitung inne.
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Neues römisches Schlachtfeld in Niedersachsen entdeckt
Seit Spätsommer 2008 untersuchen die Kreisarchäologie Northeim und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege den bislang geheim gehaltenen Schauplatz eines Gefechts zwischen Germanen und Römern im 3. Jahrhundert. Es ist das bisher am besten erhaltene antike Schlachtfeld, das faszinierende Einblicke in ein dramatisches Kampfgeschehen erlaubt. Es ist aber auch eine archäologische Sensation, die Geschichtsbilder ins Wanken bringt. 200 Jahre nach der Varusschlacht konnten römische Kaiser groß angelegte militärische Operationen im Inneren Germaniens durchführen. Über 600 Fundstücke, überwiegend Waffenfunde, belegen dies eindrucksvoll.
Projektpartner sind u.a. die Universitäten Osnabrück und Berlin sowie das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung.
Gemeinsam mit dem niedersächsischen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann und dem Landrat des Landkreises Northeim Michael Wickmann wurden am 15. Dezember 2008 die bisherigen Forschungsergebnisse vor Ort vorgestellt.
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Landrat Wickmann (re), Minister Stratmann (Mi) und Kreisarchäologin Dr. Lönne freuen sich über die spektakulären Funde (Foto: C.S. Fuchs)

Frankfurter Buchmesse vom 15.10 bis 19.10.2008
Das Deutsche Archäologische Institut ist in diesem Jahr mit einem eigenen Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Dort werden Neuerscheinungen vorgestellt, die nicht alle über die dort anwesenden Verlage präsentiert werden. Darüber hinaus veranstaltet das DAI eine Diskussionsrunde zum Thema: "Archäologietourismus. Kulturelles Erbe zwischen Erhalt und Vermarktung".
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"Large scale excavations in Europe: Fieldwork strategies and scientific outcome"
Großgrabungen bieten nicht nur eine Vielzahl an neuen Daten, Fundstücken und Fundstellen, sondern sie erlauben auch neue Einblicke, die für die Interpretation archäologischer Fundlandschaften als Siedlungskammern wesentlichen Erkenntniszuwachs bedeuten. In Anbetracht dieser neuen wissenschaftlichen Möglichkeiten und Vorgehensweisen lud das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg zusammen mit dem European Archaeological Council (EAC) zu einer internationalen Tagung ein. Unterschiedliche Ansatzpunkte und Strategien und die daraus resultierenden Ergebnisse in verschiedenen europäischen Ländern wurden im Rahmen der zweitägigen Tagung in Esslingen am Neckar am 7. und 8. Oktober 2008 in Esslingen diskutiert. >> Programm

Anlässlich der 75. Wiederkehr des Beginns der großen wissenschaftlichen Untersuchungen auf dem Glauberg am Ostrand der Wetterau veranstaltet das Landesamt für Denkmalpflege - Keltenwelt am Glauberg in Bad Salzhausen vom 16.-17. Oktober 2008 das Kolloqium „Archäologie und Politik“ - 75 Jahre Ausgrabungen auf dem Glauberg und ihr zeitgeschichtlicher Kontext. Die Rolle der Archäologie während der NS-Zeit wird anhand archäologischer Ausgrabungen jener Zeit untersucht. Welche Grabungsplätze wurden favorisiert? Wie waren die Ausgrabungen organisiert? Und wie stark haben politische Stellen auf die Interpretation Einfluss genommen? >> Programm

Der 1. Mitteldeutsche Archäologentag in Halle widmet sich vom 9. bis 11.10.2008 dem Thema Schlachtfeldarchäologie. Ausgehend von den Untersuchungen an dem Schlachtfeld von Lützen (30-jähriger Krieg) werden Schlachten der Antike, der Römerzeit und der frühen Neuzeit in ganz Europa und darüber hinaus thematisiert. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges wird dabei einen besonderen Schwerpunkt bilden. Forschungen zu Phänomenen wie Massengräbern und Gefangenenlagern werden zusätzlich in einzelnen Vorträgen vorgestellt, um sich dem Thema Schlachtfeldarchäologie auf möglichst breiter Ebene zu nähern und wesentliche Aspekte der Thematik weiterzuentwickeln.

Am 25.9.2008 eröffneten der brandenburgische Ministerpräsident Platzeck und Wissenschaftsministerin Wanka das neue Archäologische Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster in Brandenburg.
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Wissenschaftsministerin Wanka und Restaurator Brather bei der Präsentation des Hortfundes von Fürstenberg. Ganz links: Landesarchäologe Schopper (Aufn.: K. Sommer, BLDAM)

Vom 17. bis 19. Oktober 2008 richtet das Landesamt für Denkmalpflege Hessen die diesjährige Herbsttagung der Arbeitsgruppe der Volontärinnen und Volontäre in der Bau- und Bodendenkmalpflege aus. Die Tagung dient den wissenschaftlichen Volontärinnen und Volontären in Deutschland als Forum zur Auseinandersetzung mit aktuellen Themen der Denkmalpflege. Dieses Jahr findet die Tagung unter dem Thema "„Und tschüss...“ Vom Umgang mit Verlusten in der Denkmalpflege" statt. Innerhalb der Tagung beschäftigen sich die Teilnehmer durch Vorträge, Werkstattgespräche, Diskussionen und Exkursionen mit der Frage, wie Denkmalpflege mit Verlusten umgeht. Dabei soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Bau- und Bodendenkmalpflege vertieft und gefördert werden.
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Das Motto des europaweit stattfindenden Tages des offenen Denkmals am 14. September 2008 lautet "Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung". Damit stellt dieser Tag scharf auf die archäologische Facette der Denkmalpflege und viele Landesämter und Kommunalarchäologien bieten ein besonderes Programm zur faszinierenden Schnittstelle zwischen Boden- und Baudenkmalpflege. Darüberhinaus wird wieder eine Vielzahl von Ausgrabungen und archäologischen Denkmälern für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch außerhalb dieses Tages werden regelmäßig aktuelle Ausgrabungen gezeigt und Führungen zu archäologischen Denkmälern angeboten. Berichte zum Tag des Offenen Denkmals und aktuelle Hinweise sind den Websites der Fachämter für archäologische Denkmalpflege zu entnehmen. Auch ein Blick in die Tagespresse lohnt sich, da sich bei vielen Grabungen die Möglichkeit zum Besuch erst kurzfristig ergibt und sie daher auch nicht auf der Homepage der Deutschen Stiftung Denkmalschutz aufgelistet sind. (Abb.: Council of Europe)

Im Rahmen eines Festkolloquiums in Altheim, Kreis Biberach, wurde am 31. Juli 2008 Dr. Jörg Biel in den Ruhestand verabschiedet. Biel – seit 1972 in der archäologischen Denkmalpflege Baden-Württembergs – durchlief die Stationen Gebietsreferent, Leiter des Referates Bodendenkmalpflege und Leiter der Abteilung Archäologische Denkmalpflege. Er war als Landesarchäologe für die Gesamtkoordinierung der archäologischen Denkmalpflege in Baden-Württemberg verantwortlich. Unter den vielen herausragenden Projekten Biels ist die Erforschung des Fürstengrabes von Hochdorf zu nennen. Im Verband der Landesarchäologen spielte Jör Biel durch zahlreiche fachliche und konzeptionelle Initiativen auch im Bundesmaßstab eine wichtige Rolle.
                                                                                                                   (Foto: H.-W. Heine)


Im Juli 2008 wurde die westfälische Landesarchäologin Dr. Gabriele Isenberg in den Ruhestand verabschiedet. Als Direktorin der "LWL-Archäologie für Westfalen" trug Gabriele Isenberg nicht nur Verantwortung für die paläonthologische und archäologische Denkmalpflege im Bereich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, sondern leitete auch die archäologischen Landesmuseen in Westfalen. Ihren wissenschaftlichen Schwerpunkt hat Isenberg in der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Unter den vielen zusätzlichen Ämtern und Funktionen sei exemplarisch ihr langjähriger Vorsitz des Norwestdeutschen Verbandes für Archäologie genannt.
Bis zur Wiederbesetzung der Stelle wurden die Aufgaben des westfälischen Landesarchäologen dem Leiter der Außenstelle Münster, Dr. Christoph Grünewald übertragen.

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(Foto: Egbert/LWL)

Neustrukturierung der Denkmalpflege in Niedersachsen geplant
Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, hat am 30.6.2008 eine umfassende Neuorganisation der Denkmalpflege und der Museumslandschaft angekündigt. Die Leistungsfähigkeit der archäologischen Denkmalpflege und Forschung, der musealen Präsentation und der Baudenkmalpflege soll kostenneutral durch Umstrukturierung gesteigert werden. Das Konzept sieht eine Fusion des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege Hannover und seinen vier Außenstellen, des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung und des Braunschweigischen Landesmuseums unter dem Dach eines neuen "Niedersächsischen Instituts für Archäologie und Denkmalpflege" vor. Die Inwertsetzung des außerordentlich reichen archäologischen Erbes wie z.B. des Schöninger Wildpferdjagdlagers ist eines der erklärten Ziele.
>> zur Pressemitteilung des MWK

Neuer Masterfernstudiengang Konservierung und Restaurierung an der FHTW Berlin
Der postgraduale Masterfernstudiengang Konservierung und Restaurierung richtet sich an Interessierte, die im Berufsleben als Restaurator/en/innen stehen und die den Erwerb eines weiteren berufsqualifizierenden akademischen Abschlusses mit dem Ziel der beruflichen Neuorientierung oder Übernahme von Führungspositionen anstreben.
>> Kurzinfo zum Studiengang
>> Studieninfo
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Auf Einladung des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven diskutierten am 17. und 18.6.2008 Archäologen, Restauratoren, Holzanatomen und Museumsexperten aus ganz Deutschland und benachbarter Länder über den "Stand der Konservierung von archäologischen Schiffs- und Bootsfunden in Deutschland – Erfahrungen und Möglichkeiten".
Dabei ging es auch um denkmalpflegerische Strategien beim Auffinden von Boots- und Schiffsfunden und um die Wahl geeigneter Konservierungsverfahren.
 
Dr. Per Hoffmann,
Leiter der Abt. Holzkonservierung beim
Deutschen Schiffahrtsmuseum bilanziert
30 Jahre Kompetenz auf dem
Gebiet der Schiffskonservierung
(Foto: H. Haßmann)

Die deutsche Arbeitsgruppe für Geoarchäologie veranstaltet gemeinsam mit dem sächsischen Landesamt für Archäologie und der TU Dresden vom 30.4. bis 2.5.2009 die internationale Tagung "Geoarchaeology in Central Europe".
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Anlässlich des 6. Deutschen Archäologiekongresses in Mannheim wurde das Präsidium der Deutschen Verbände für Archäologie e.V. (PDVA) neu gewählt.
Neuer Präsident ist Prof. Dr. Hermann Parzinger (Berlin). Vizepräsidenten sind Prof. Dr. Friederike Fless (Berlin), Dr. Harald Meller (Halle) und Prof. Dr. Wolfram Schier (Berlin). Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Dr. Heino Neumayer (Berlin).
Weitere Präsidiumsmitglieder sind Prof. Dr. Claus von Caranap-Bornheim (Schleswig) als neuer Vorsitzender des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung, Dr. Günther Wetzel (Cottbus) für den Mittel- und Ostdeutschen und Prof. Dr. Alfried Wieczorek (Mannheim) für den West- und Süddeutschen Verband für Alterstumsforschung sowie der neue Vorsitzende des Deutschen Archäologen-Verbandes Prof. Dr. Martin Bentz (Bonn), die Vertreterin der Vereinigung deutscher Hochschullehrerinnen und -lehrer für archäologische Wissenschaften Prof. Dr. Eva Stauch (Münster), der Erste Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des DAI, Prof. Dr. Friedrich Lüth (Frankfurt) und der Vorsitzende des Verbandes der Landesarchäologen, Prof. Dr. Jürgen Kunow (Bonn). Neues kooptiertes Mitglied als Herausgeber des Archäologischen Nachrichtenblattes ist Prof. Dr. Matthias Wemhof (Berlin).

Die Jahrestagung 2008 des Verbandes der Landesarchäologen fand vom 25. bis 28. Mai im schleswig-holsteinischen Sankelmark statt. Das Wissenschaftliche Kolloquium am 27.5. stand unter dem Motto „Analog und digital - Probleme und Perspektiven der Archivierung und Magazinierung archäologischer Quellen“. Die Präsentationen stehen zum Download zur Verfügung. >> mehr



Die Teilnehmer/innen des abendlichen Empfangs des Landes Schleswig-Holstein und des Landkreises Schleswig-Flensburg am 27.5.2008 (Aufn. ALSH)
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Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat unter dem Titel "Archäologie im Fokus - von wissenschaftlichen Ausgrabungen und illegalen Raubgrabungen" eine neue Publikation herausgebracht und damit seine Schrift "Gegen die Raubgräber" von 1997 aktualisiert (Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz 53, ISBN 3-922153-09-7). Geschrieben hat das Büchlein der Archäologe Dr. Thomas Otten, der als Referatsleiter "Bodendenkmalschutz und Bodendenkmalpflege" im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen auch dienstlich mit dem Problemfeld vertraut ist.

Der 6. Deutsche Archäologiekongress findet vom 13. - 17. Mai 2008 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim statt. Alle vier Jahre tagen die drei großen deutschen Altertumsverbände – Nordwestdeutscher (NWVA), Ost- und Mitteldeutscher (MOVA) und West- und Süddeutscher Verband für Altertumsforschung (WSVA) sowie das Präsidium der Deutschen Verbände für Archäologie (PDVA) gemeinsam. In diesem Jahr wird der große Kongress auch in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologen-Verband (dArV), der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF), der Gesellschaft für Naturwissenschaftliche Archäologie und Archäometrie (GNAA) und dem Dachverband archäologischer Studierendenvertretungen (DASV) veranstaltet. Neben Plenumsveranstaltungen tagen die Einzelverbände und 12 Arbeitsgemeinschaften.

Neuer Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte und damit auch neuer Berliner Landesarchäologe ist Prof. Dr. Matthias Wemhoff. Er trat zum 1. Mai 2008 die Nachfolge von Prof. Dr. Wilfried Menghin an, der dann in den Ruhestand ging.
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Der 3. Studentenworkshop des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz findet vom 14. bis 20. September 2008 in Willebadessen/Eggegebirge, Westfalen, statt.

Seit dem 14. März 2008 ist Frau Prof. Dr. Uta Halle neue Landesarchäologin für Bremen. Sie tritt die Nachfolge des im Februar 2007 verabschiedeten Prof. Manfred Rech an. In der Zeit der Vakanz hat Dr. Dieter Bischop die Bremische Landesarchäologie kommisarisch geleitet. Die Stelle sieht eine Drittelung der Aufgaben vor. Zu einem Drittel lehrt Frau Prof. Halle das Fach Ur- und Frühgeschichte an der Bremer Universität, zu einem Drittel zeichnet sie für die Archäologie im Fokkemuseum verantwortlich und zu einem Drittel bekleidet sie das Amt der Landesarchäologin. Frau Halle lehrte zuletzt Ur- und Frühgeschichte an der Berliner Humboldtuniversität. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit sowie Forschungsgeschichte.

Das saarländische Landesdenkmalamt mit seinen beiden Sachgebieten Bau- und Kunstdenkmalpflege sowie Bodendenkmalpflege hat sein neues Domizil 15 km nördlich von Saarbrücken bezogen. Mit dem Umzug in das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Steinkohlebergwerks Reden in Landsweiler-Schiffweiler sind die Platzprobleme, mit denen die saarländische Denkmalpflege seit ihrem Bestehen immer zu kämpfen hatte, weitgehend gelöst. >> mehr

Die deutschen Grabungstechniker/innen veranstalteten ihre im Dreijahresturnus stattfindende zentrale Fachtagung in diesem Jahr vom 2. bis 5. April im niedersächsischen Einbeck. Die etwa 120 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern diskutierten zum Tagungsschwerpunkt Rettungsgrabungen. >>> mehr

Eröffnungsveranstaltung: (v. re) Helmut Stickl (scheidender Vorsitzender der Fachgruppe Archäologische Ausgrabungen beim VDR), Einbecks Baudirektor Strohmeier, VDR-Präsident Prof. Schaible, Einbecks Stadtarchäologe Dr. Teuber. Foto H. Haßmann

Die neu eingerichtete Kommission "Archäologie und Landwirtschaft" hatte ihre konstituierende Sitzung am 9./10.4.2008 im sächsischen Lommatzsch.

Unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat das sächsische Landesamt für Archäologie ein Projekt zur Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen zum Schutz archäologischer Kulturdenkmäler auf intensiv bewirtschafteten, erosionsanfälligen Agrarflächen in der Lommatzscher Pflege durchgeführt. Ein weiterer Forschungsabschnitt ist in Vorbereitung. >> mehr
8.6.2009 - © VLA