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Kommunale Archäologie |
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Die staatliche Bodendenkmalpflege wird in nahezu allen Bundesländern durch eine kommunale Bodendenkmalpflege ergänzt. Vor allem in den Ländern Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen haben sich starke Kommunalarchäologien entwickelt, die einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt und zur Erforschung der Bodendenkmale in der Region leisten.![]() Hölzernes Amphitheater im Ostvicus von Künzing, Lkr. Deggendorf. Die 720 qm umfassende Arena wird umzogen von Pfostengruben der Tribünenkonstruktion, auf der etwa 800 Personen Platz fanden (Ausgrabungen B. Schmotz/Herbst 2003) Bildnachweis: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege - Luftbildarchäologie, Foto Klaus Leidorf Die Stärke der Kommunalarchäologien liegt in der Präsenz vor Ort. Vielerorts sind sie in das denkmalrechtliche Verfahren eingebunden und nehmen Aufgaben der Unteren Denkmalschutzbehörde wahr. Sie können daher frühzeitig die Belange der Bodendenkmalpflege einbringen und bürgernah berücksichtigen. ![]() Seit 2003 besteht beim Verband der Landesarchäologen die Kommission Kommunal-Archäologie. Die Kommunalarchäologen und Kommunalarchäologinnen finden sich jährlich zu einem Arbeitstreffen und Kolloquium zusammen, das parallel zur Jahrestagung des Verbandes der Landearchäologen stattfindet. >> Satzung der Kommission Kommunal-Archäologie >> zu den Adressen aller Kommunalarchäologen in Deutschland |
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| 1.9.2008 - © VLA | |||