Leitlinien zur archäologischen Denkmalpflege in Deutschland

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Die Denkmalschutzgesetze der Bundesländer

 

 

Die im Boden verborgenen Hinterlassenschaften der Menschen vor uns sind Geschichtszeugnisse. Sie müssen genauso wirksam geschützt werden wie Schrifturkunden. Doch während letztere in Archiven sicher aufbewahrt werden können, sind die archäologischen Urkunden im Boden durch das Leben und Wirtschaften des heutigen Menschen gefährdet.

 

Um sie vor unbedachten Zerstörungen zu schützen, sind in den einzelnen Bundesländern Denkmalschutzgesetze erlassen worden, die den Umgang mit der archäologischen Überlieferung  festlegen und die Arbeitsgrundlage der archäologischen Denkmalpflege bilden. Daneben ist der Denkmalschutz auch in anderen Bundes- und Ländergesetzen, die z. B.  den Naturschutz, das Baurecht oder die Raumordnung betreffen, verankert.

 

Zweck der Denkmalschutzgesetze ist es, die Erhaltung, den Schutz, die Pflege und die Erforschung der Denkmäler zu gewährleisten. Der Denkmalschutz wird von den Institutionen der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes als Träger öffentlicher Belange wahrgenommen.

 

 

Denkmalschutzgesetze:

 

Baden-Württemberg

Stand: 14.10.2011

 

Bayern

Stand: 27.07.2009

 

Berlin

Stand: 08.07.2010

 

Brandenburg

Stand: 24.05.2004

 

Bremen

Stand: 12.01.2005

 

Hamburg

Stand: 27.11.2007

 

Hessen

Stand: 21.11.2012

 

Mecklenburg-Vorpommern

Stand: 12.07.2010

 

Niedersachsen

Stand: 26.05.2011

 
Nordrhein-Westfalen
Stand: 27.07.2013 
  

Rheinland-Pfalz

Stand: 26.11.2008

 

Saarland

Stand: 17.06.2009

 

Sachsen

Stand: 01.01.2009

 

Sachsen-Anhalt

Stand: 20.12.2005

 

Schleswig-Holstein

Stand: 30.12.2014

 

Thüringen

Stand: 20.12.2007

 

 

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