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Die Archäologie erforscht die Geschichte des
Menschen von seinem ersten Auftreten in der Urgeschichte bis in die Neuzeit.
Mit den von ihr entwickelten Methoden rekonstruiert sie, anhand der
Hinterlassenschaften im Boden die Entwicklung der Zivilisation. Über
Zustandsbilder hinaus, die das Wirtschaften, das Siedlungswesen, den
Totenbrauch, aber auch das soziale Leben umfassen, erforscht sie deren
Veränderungen in Zeit und Raum.
Die Archäologie ist eine Disziplin der Geschichtswissenschaft. In
urgeschichtlichen, also schriftlosen Zeiträumen führt über sie
der einzige Zugang zum Leben und Wirken der Menschen vor uns, im Mittelalter
und Neuzeit vermögen ihre Erkenntnisse das durch schriftliche Urkunden
gewonnene Bild zu ergänzen. |