Leitlinien zur archäologischen Denkmalpflege in Deutschland

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21.08.2012 Von: Dr. Stefan Winghart, Dr. Henning Haßmann

Zum Gedenken an Dr. Hans-Wilhelm Heine (20.4.1948 – 2.8.2012)

Am 2. August 2012 starb nach kurzer, schwerer Krankheit Archäologieoberrat Dr. Hans-Wilhelm Heine.


Nach seinem Studium der Ur- und Frühgeschichte in Freiburg i. Br. und Göttingen arbeitete der 1948 in Hannover geborene Wissenschaftler in der Außenstelle Karlsruhe des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg bevor er 1977 seine Stelle am heutigen Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege antrat. Der zeitweise als kommissarischer Landesarchäologe und stellvertretender Referatsleiter Archäologie tätige Mittelalterarchäologe war im Rahmen einer forschungsorientierten Denkmalpflege für das Schwerpunktprogramm Burgenforschung verantwortlich. Heine, der sich weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus in verschiedenen Gremien engagierte – so auch im Verband der Landesarchäologen oder im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, genoss aufgrund seiner hohen fachlichen Reputation und seiner integrativen Kraft hohes Ansehen in der bundesdeutschen Archäologie.



D
r. Heine hat ein Dritteljahrhundert niedersächsischer Bodendenkmalpflege erfolgreich mitgestaltet. Dank seiner hohen fachlichen Reputation und integrativen Kraft war er eine Schlüsselfigur für die gesamte von ihm als großes Netzwerk begriffene niedersächsische Archäologie und darüber hinaus. Seine besondere soziale Kompetenz, sein Engagement für die Sache, sein Eintreten für seine Mitmenschen und sein feiner Humor machten Herrn Heine zu einem ganz besonderen Menschen, den wir alle sehr vermissen.