Leitlinien zur archäologischen Denkmalpflege in Deutschland

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14.12.2010 Von: LWL Pressestelle

Neue Publikationsreihe "Archäologie in Westfalen-Lippe" geht an den Start

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat den ersten Band seiner neuen Reihe "Archäologie in Westfalen-Lippe" vorgelegt.


Zukünftig werden die LWL-Archäologie für Westfalen und die Altertumskommission für Westfalen mit der Publikation einmal im Jahr über aktuelle Forschungsergebnisse informieren. Im Mittelpunkt stehen die interessantesten Grabungen, die wichtigsten Erkenntnisse aus der Forschungs- und Projektarbeit und die größten Ausstellungen des vergangenen Jahres. Der erste 292-seitige Band "Archäologie in Westfalen-Lippe 2009" umfasst 77 Beiträge von 81 Autoren.


"Diese ansprechend gestaltete und reich illustrierte Reihe soll die interessanten Ergebnisse archäologischer und paläontologischer Forschung zeitgemäß und zeitnah präsentieren", erläutert LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch die Bedeutung der neuen Publikationsreihe. Die LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale ergänzt: "Die wichtigen Aufgabenfelder und die vielen sehenswerten Funde der Archäologie in Westfalen sollen hier vor allem auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden."

 

Allgemein verständlich, aber auch fachlich fundiert wird in den drei Rubriken "Ausgrabungen", "Forschungen und Projekte" und "Ausstellungen" von den archäologischen und paläontologischen Tätigkeiten des vergangenen Jahres berichtet. Autoren sind die Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sowie verschiedene Mitarbeiterinnen der westfälischen Stadtarchäologien und Universitäten.

 

"Die neue Reihe tritt damit die Nachfolge des 'Neujahrsgrußes', des bisherigen Jahresberichtes der LWL-Archäologie für Westfalen und der Altertumskommission für Westfalen, an. Mit ihrem modernen Layout reiht sie sich in die zeitgemäßen Publikationsstandards anderer Landesarchäologien ein und schafft so eine bundesweite Kommunikationsebene für die Forschungsergebnisse der westfälischen Archäologie", meint Prof. Dr. Michael M. Rind, Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen. In der neuen Reihe äußern sich nicht nur Archäologen und Paläontologen, sondern auch Archäobotaniker, Archäozoologen, Historiker und Restauratoren. Deren Forschungen werden zudem durch Materialanalysen und CT-Scans bereichert. "Interdisziplinäre Zusammenarbeit und institutionelle Vernetzung werden in der gegenwärtigen Wissenschaft und Forschung immer wichtiger. Ich freue mich sehr, dass die neue Reihe diesem Bestreben in so beeindruckender Weise nachkommt", bilanziert Prof. Dr. Torsten Capelle, Vorsitzender der Altertumskommission für Westfalen.

 

Im ersten, jetzt vorliegenden Band decken die Artikel den großen Zeitraum von der frühen Erdgeschichte bis zur Neuzeit ab. Das Fundspektrum reicht von Fossilien aus der Zeit vor 296 bis 251 Millionen Jahren bis zu dem bisher ältesten erhaltenen Reisigbesen Westfalens aus dem 17. Jahrhundert.