Leitlinien zur archäologischen Denkmalpflege in Deutschland

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24.05.2011

Wissenschaftliches Kolloquium „Archäologie und Landwirtschaft“

Jahrestagung des Verbandes der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland in Meißen


Teilnehmer des Wissenschaftlichen Kolloquiums vor dem Alten Rathaus in Meißen.

150 Fachwissenschaftler und interessierte Laien kommen heute im Alten Rathaus zu Meißen zu einem Wissenschaftlichen Kolloquium unter dem Thema „Archäologie und Landwirtschaft“ zusammen. Die Vortragsthemen aus den Fachbereichen Naturschutz, Landwirtschaft, Geologie, Archäologie, Landschaftsplanung, Denkmal- und Heimatschutz verdeutlichen die Breite der Problemstellung.

 

Mit  Resultaten aus den Arbeitsgruppen der European Association of Archaeologists (EAA) und Europae Archaeologiae Consilium (EAC) kommt auch die gesamteuropäische Perspektive zur Sprache.

 

Archäologische Denkmäler sind auf intensiv ackerbaulich genutzten Flächen einer hohen Beanspruchung durch Erosion und Bodenbearbeitung ausgesetzt. Der Schutz des Archivs im Boden steht in Agrarlandschaften vor großen Herausforderungen, die von der Landwirtschaft, den Landwirtschafts- und Umweltfachbehörden, der archäologischen Denkmalpflege und letztlich allen Akteuren im ländlichen Raum gemeinsam gemeistert werden kann. Wir informieren Sie über Möglichkeiten der Kooperation zwischen Landwirtschaft und archäologischer Denkmalpflege.

 

Zu diesem Anlass wird anlässlich des Kolloquiums die soeben erschienene Broschüre
 
„Archäologie und Landwirtschaft. Wege zu einem partnerschaftlichen Verhältnis in Hochertragslandschaften. Erfahrungen aus einem Modellprojekt in der Lommatzscher Pflege (Freistaat Sachsen)“.
 
präsentiert. Gemeinsame Herausgeber dieses Leitfadens sind die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, das Landesamt für Archäologie Sachsen, der Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland sowie das Umweltzentrum Ökohof Auterwitz e.V. Er richtet sich gleichermaßen an Archäologen, Landwirte sowie an alle, die an der Schnittstelle von Denkmal-, Boden- und Naturschutz sowie Landwirtschaft arbeiten.